Hauptsache: gerettet! Hauptsache: gerettet?

Ist das wirklich so einfach, wenn wir von den Hunderttausenden hören und lesen, die aus ihrer Heimat fliehen müssen, um überleben zu können?

Oder „fehlt da noch was“, wenn den Flüchtlingen und Asylbewerbern eine Wohnung zugewiesen werden konnte?

„… denn ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen!“ – so sagt Jesus in der Bibel von sich selbst …

„Aufnehmen“, das ist mehr als ein „Dach über dem Kopf“ bieten. Aufnehmen heißt, mit dem obdachlosen Fremden in Kontakt zu kommen, ihn in seiner Menschen-Würde wahr- und anzunehmen.

Millionenfach kamen Heimatvertriebene und Flüchtlinge vor allem aus dem Osten zu uns gleich nach Ende des letzten großen Krieges hier in Europa. Gemeinsam mit unsere Eltern und Großeltern haben sie es geschafft, unser Land wieder aufzubauen.

Jetzt gilt es, anderen zu helfen, die das Schicksal durch Flucht vor Not und Krieg und Terror hierher zu uns bringt.

Unsere Initiative „Fremde werden Freunde“ will einen Beitrag leisten, damit dies auch in der heutigen Zeit wieder gelingen wird, auch oder gerade mit Menschen anderer Sprachen oder Religionen. Gemeinsam wollen wir unser Leben hier gestalten.

Lassen wir uns anstecken von der Not der Fremden, die ihre Heimat verlassen, um sich und ihren Kindern eine Zukunft zu eröffnen.

Lassen wir uns anstecken von Jesu Wort: „ich war fremd, … und ihr habt mich aufgenommen“.

Veranstaltungshinweis